MonatApril 2019

WhatsApp nervt…

Geburtstagsgruß-Orgie

Kennt ihr das? Jemand schickt in einer Gruppe Geburtstagsgrüße an eine Person aus der Gruppe. Und ruck-zuck zeigt das WhatsApp-Icon 23 ungelesene Nachrichten, wobei man sicher sein kann, dass nichts wichtiges dabei ist.

E-Mails abfotografieren

Warum fotografieren Menschen mit ihrem Smartphone eine geöffnete E-Mail von ihrem Bildschirm ab und versenden sie dann per WhatsApp? Ist das Weiterleiten-Icon kaputt?

Technikprobe

Probieren Sie vor Ihrer Präsentation direkt vor Ort aus, ob Ihre Technik (Laptop, Tablet) mit der technischen Ausstattung des Raumes kompatibel ist.

• Arbeitet der Beamer-Anschluss (VGA, HDMI oder drahtlos) einwandfrei mit Ihrem Laptop oder Tablet zusammen?

• Ist Ihre Präsentation von den Plätzen aus gut lesbar, auf denen Ihre Zuschauer/innen bzw. die Prüfer/innen sitzen?

• Wie laut sollten Sie sprechen, damit man Sie gut versteht?

• Hängt eine Uhr im Raum, die Sie gut sehen können?

Diese und weitere Fragen können Sie NUR vor Ort klären. Also vereinbaren Sie rechtzeitig einen Termin für die Technikprobe mit Ihrem Betreuer bzw. Ihrer Betreuerin.

Signalwörter

Jedes Fach hat seine eigenen Unwörter, die zudem auch von der Sprache abhängen.

In den Ingenieurwissenschaften sind z. B. ich, man und wir in deutschen Texten verpönt. In englischen Texten hingegen ist es nicht unüblich, dass Autor/inn/en über ihre Vorgehensweise oder ihre Ergebnisse berichten und dabei I bzw. we benutzen.

Für wissenschaftliche Texte und solche, die als Nachweis für die eigene vertiefte Auseinandersetzung mit einem Thema geschrieben werden, lassen sich bestimmte Wörter als Signalwörter auflisten, die vermieden werden sollten.

Einige dieser Wörter können als Kapsel- oder Faulheitswörter gesehen werden, weil sich der Autor bzw. die Autorin durch ihre Verwendung eine nähere Auseinandersetzung mit einem Aspekt bzw. die ausführlichere Beschreibung eines Sachverhaltes erspart. Ein Beispiel:

„Für das Schreiben von schriftlichen Arbeiten in Studium und Schule kommt meist das Programm Word von Microsoft zum Einsatz.“

Hier stellen sich dem interessierten Leser, vor allem aber dem Prüfer einer schriftlichen Prüfungsleistung, diese Fragen:

• Welche anderen Möglichkeiten, Arbeiten zu schreiben gibt es noch?

• Wie hoch ist der Antweil der in Word verfassten Arbeiten (in %)?

• Auf welchen Zeitraum bezieht sich die Untersuchung, die stattgefunden haben muss, bevor diese Aussage formuliert wurde?

• Welche Untersuchung stützt diese Aussage? Falls die Autorin bzw. der Autor keine eigene Untersuchung zu der Frage durchgeführt hat, und keine Quelle angegeben wird, handelt es sich um eine schlichte Behauptung, die besser vermieden werden sollte

Beim Schreiben, spätestens vor der Abgabe sollten Sie folgendes überprüfen:

• Anstelle von meist, oft, häufig, selten usw. soll die Häufigkeit präzise angegeben und mit einer Quelle belegt werden.

• Daher, dementsprechend, folglich, konsequenter Weise, deshalb: Hier sollte geprüft werden, ob tatsächlich der Satz zuvor den Gedanken enthält, auf dem aufbaut wird. Ansonsten steckt in dem Wort ein wichtiger, aber unausgesprochener (=ungeschriebener) Gedanke. Wird der nicht ausgeschrieben, ist die Argumentation lückenhaft.

• Leider, zum Glück, schade usw. drücken die persönliche, emotionale Bewertung des Autors bzw. der Autorin aus. Es gibt nur wenige Gelegenheiten, an denen das in einem Text im Schule und Studium passend ist. Eigene Emotionen sind das Gegenteil von Wissenschaftlichkeit.

Man kann das zwar nicht so gut erkennen, aber…

Im Ernst?!

Entweder ein Bild/eine Tabelle/ein Digramm ist wichtig und relevant, dann gehört es in einer gut lesbaren Form in die Arbeit/Präsentation, oder es ist nicht wichtig und nicht relevant, dann lasse ich es weg. Alles andere ist Quatsch.

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